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Unsere Playbackgruppe


Andy

Dani

Gaby

Erwin

Nina

Margot

Grossi

Thomas

Selket

Benny

Marion

Jürgen

Anke

Klaus

Dagmar

Die Chronik

Als wir unsere erste eigene Homepage ins Netz stellten sagte Thomas, unser Webmaster, dass nun noch eine Chronik von uns auf die Startseite müsste, also, schreib mal eine Andy!!

Na gut, ich schreib halt mal eine. Leichter gesagt als getan. Was ist eigentlich eine Chronik, was steht da drin, was muss dort rein und wie schreibt man sie allgemein. Schreibt man sie kurz und knapp, lang und ausführlich, erwähnt man jedes kleine Detail oder nur das was wichtig ist?

Also, ihr seht schon, alles nicht so einfach.

Alles begann vor 8 Jahren, ungefähr am 05.Juni 1999. Wir, meine Schwester Dani und ich sowie meine Mutter und meine damalige Frau Tanja, saßen zusammen um die Überraschungsfeier für den 50. Geburtstag von meinem Papa Erwin zu planen. Essen, Getränke, Saal und all das was dazu gehört war soweit unter Dach und Fach, fehlte nun nur noch ein kleines Programm.

Da wir nun alle sehr aktiv im Faschingsverein mitwirkten, war dies das kleinere Problem und war auch im nu zusammengestellt.

Jetzt fehlte nur noch etwas was wir, die Kinder und die Familie, als kleine Überraschung machen könnten. Da kamen wir auf die Idee eine Playbackshow auf die Beine zu stellen. Alle fanden diese Idee klasse, aber wer sollte da alles mitmachen?

Nur mit 3-4 Personen ist das ja auch nicht gerade Sinn der Sache, also fragten wir Freunde und Bekannte. Ich hielt es kaum für möglich, aber ruck zuck hatten wir einige Menschen gefunden, die uns bei unserer Idee unterstützen wollten.

Jetzt stand zumindest schon mal die Gruppe mit: Dani Golle, Andy Taschler, Tanja Taschler, Frank Schultheiß, Daniel Schultheiß, Christel Schultheiß, Roland Schultheiß sowie Kerstin und Arthur Ott.

Für die Musik war Gerhard Glasner zuständig und seine Frau Ursula Glasner war verantwortlich für die Garderobe.

Alle kamen sich zu Anfangs beim Üben ein wenig blöd vor, aber da es ja nur eine einmalige Sache werden sollte, zogen wir es durch.

Wir übten, übten und übten und merkten schnell, das es gar nicht so einfach war unsere Lippen passend zum Text zu bewegen. Und dies, war ich damals schon der Meinung, müsste hundertprozentig sein, was sich auch später zum Vorteil für uns entwickelte, aber dazu komme ich später.

So, nun war er da, der lang ersehnte Tag, der 6.07.1999.

Der 50. Geburtstag von unserem Papa. Alles lief perfekt. Die Überraschung war gelungen, die Gäste waren auch alle da, bis auf wenige die nicht absagten und trotzdem fehlten.

Zu Anfangs hielten meine Schwester und ich unsere Rede die ich mühevoll schon Monate im voraus geschrieben hatte, Peter und Peter von den Löfflern sangen und die zwei Bauchtänzerinnen, ohne Bauch, gaben sich auch viel Mühe.

Und dann kamen wir: Aufgeregt wie Teenager vor dem ersten Sex!!

Aber das legte sich schnell, als wir merkten, dass unser Programm recht gut bei den Gästen ankam. Parodien wie „ Die weißen Rosen aus Athen“, „Fang das Licht“ von Karel Gott, „Sierra Madre“, „Beiss nicht gleich in jeden Apfel“,

„Angel“ von der Kelly Family, „Con Con“, den die Männer tanzten, Sister Acts „Nonnen“ und all das, was wir uns damals ausdachten, fanden alle Gäste klasse.

Zum Ende des Programms standen alle Gäste applaudierend auf und wir alle waren erleichtert, dass sich all die viele Mühe, die sich jeder gegeben hat, gelohnt hat.

Jetzt passierte etwas womit im Vorfeld niemand gerechnet hatte.

Der Bürgermeister der Bürgergemeinde Katzeloch, Kurt von Giehl, kam zu uns und brachte seine Begeisterung zum Ausdruck. Er meinte, dass wir dieses Programm doch auch bei ihm auf seinem Volksfest einmal aufführen könnten.

Erst lehnte ich dankend ab, da es ja nur eine einmalige Sache sein sollte und ich mir nicht sicher war, wie es bei Fremden Leuten, also auf so einer Kerb, ankommen würde.

Ich konnte alle anderen dann davon überzeugen, dass wir es dem Kurt zu liebe halt noch einmal auf dem Volksfest machen sollen.

Ab diesem Tag wirkte nun auch unsere Mutter Margot und Papa Erwin mit.

Mama zog uns mit Ursula um und Papa wirkte auf der Bühne, aber immer nur im Hintergrund, mit.

Kurz vor unserem Auftritt, bei dem Volksfest der Bürgergemeinde Katzeloch, kam nun die Frage auf, wie wir uns eigentlich nennen würden, und da uns nicht mehr viel Zeit zum Überlegen blieb, kamen wir auf den Namen: „Die weißen Rosen“

Wir traten unter diesem Namen auf und es kam noch schlimmer!!!!!!!!!!!

Auf Grund dessen, dass an diesem Abend sehr viele Vereinsvertreter von Faschings- und Kerbevereinen anwesend waren, konnten wir uns vor den vielen Anfragen, auch für Fasching, kaum retten.

Und so entstand die Playbackgruppe "Die weißen Rosen"

Ab diesem Tag kamen nun sehr sehr viele Auftritte dazu. Ob Geburtstagsfeiern, Firmenfeste, Konfirmationen, Fasching usw. usw.

Man entschloss sich nun auch einen festen Trainingstag anzulegen. Sodann kam es, dass wir uns jeden Donnerstag nun in der Christian-Bücher-Halle zusammentrafen um dort zu üben.

Das Training zahlte sich nun aus. Denn was viele an uns begeisterte war unsere Textsicherheit, wovon ich am Anfang schon schrieb.

Doch wie es im Leben so ist, hielt die Gruppe nicht lange zusammen.

Wir suchten damals 6 neue Mitstreiter und unser Training ging ohne Unterbrechung weiter. Bei den 6 Personen handelte es sich um: Benjamin Thel, Anke Saegert, Dirk Horn, Dagmar und Klaus Koschade, Michael Grossmann.

Ab diesem Tage nannten wir uns dann: „Die Playbackgruppe der Lustigen Löffler von ESWE„

Kurz darauf folgten noch Nadine Koschade, Jürgen und Gabriele Thel, Nina Rossbach, Thomas Kleinert, unser Webmaster, sowie Selket Taschler und Marion Marschall-Seil.

Zu Anfangs war es nicht einfach so viele Unterschiedliche Charakteren unter einen Hut zu bekommen, aber irgendwie habe ich es doch geschafft.

Es folgten weitere Auftritte und viele Aussagen darüber, dass die neue Gruppe besser sei als die alte, aber darüber dachte ich nie viel nach, ich merkte nur das da etwas besonderes zusammen wachsen würde. Es war irgendwie anders als bei der alten Gruppe das stimmt, aber was genau konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Von da ab merkte ich, was da eigentlich zusammengewachsen ist.

Da war nicht nur eine Playbackgruppe, die von Auftritt zu Auftritt immer wieder gut ankam, sondern da waren 17 Menschen die täglich zusammen sind, alles gemeinsam machen und einer für den anderen da ist. Also 17 echte Freunde.

Freunde, die immer für einen da sind und Freunde mit denen man durch dick und dünn gehen kann. Das merkten nicht nur wir alle, sondern auch das Publikum, die uns auf den Auftritten sahen. Man sieht es in den Gesichtern, dass wir uns sehr gut verstehen und man merkt solches auch auf der Bühne. Und das macht sehr viel aus. Da ist halt etwas was es bei der anderen Gruppe nicht gab, und das zeichnet uns aus. Diese blinde Verständnis untereinander, wenn einmal einer bei einem Auftritt fehlt, ersetzt ihn ohne Worte ein anderer.

Leider verlies uns nach einiger Zeit Dirk Horn, Tanja Taschler und aus familiären Gründen noch Nadine Koschade sowie aus alters und gesundheitlichen Gründen Gerhard und Ursula Glasner.

Alle anderen sind vom ersten Tag noch immer dabei und das freut mich ganz besonders.

An dieser Stelle muss ich einmal erwähnen, wie Stolz ich auf diese Gruppe bin und mich auch einmal bedanken möchte. Bedanken dafür, dass alle sehr viel Freizeit für die Gruppe opfern und hier und dort auf viel Privatsphäre verzichten müssen. Dies alles ist nicht immer selbstverständlich aber trotzdem macht es jeder gerne aus der Gruppe. Und das ist das wunderschöne an dieser Gruppe, es macht sehr viel Spaß mit Euch.

Auf vielen Auftritten heißt es immer, der Andy Taschler und seine Gruppe, oder Andy Taschler der Chef der Gruppe. Die Gruppe ist nicht Andy Taschler, die Gruppe sind alle, alle die auf und hinter der Bühne mitwirken, dass sollte hier einmal gesagt sein. Denn ein jeder hat hier Mitspracherecht, ob bei der Musikauswahl oder bei der Zusammenstellung. Eine Gruppe besteht aus allen und nicht nur aus einem !!!!!!!!

Ich wünsche der Playbackgruppe der Lustigen Löffler für die weitere Zukunft alles Gute, das alles so weiterläuft wie bisher.

Euer
Andy Taschler